Das Ensemble


Die Hausfrau
Angelika Mann
Angelika Mann © DERDEHMEL
Der absolute Top-Star der DDR-Rockszene wird seit ihrer Übersiedlung nach Westberlin 1985 auch als Schauspielerin und Kabarettistin deutschlandweit gefeiert. Nach ihrer Ausbildung zur Sängerin und Pianistin (!) begann 1973 ihr Senkrechtstart in den ostdeutschen Medien mit dem Song „Na und“. Sie war Sängerin der Klaus-Lenz-Bigband und trat zusammen mit Uschi Brüning, Manfred Krug, Günter Fischer und Reinhard Lakomy auf. 1987 feierte sie einen Riesenerfolg als Lucy in Günter Krämers Legende gewordener „Dreigroschenoper“-Inszenierung am Berliner Theater des Westens, die auch an der Hamburgischen Staatsoper, beim Theaterfestival in Spoleto und bei einem Gastspiel in Tokio gezeigt wurde. Unter der Regie von Torsten Fischer spielte sie Lampito in „Lysistrata“ am Schauspiel Köln. Sie war sechs Jahre lang die Hexe in „Hänsel und Gretel“ im Berliner Friedrichstadtpalast. Sie wirkte mit in Rosa von Praunheims Film „Magnus Hirschfeld – der Einstein des Sex“ und feierte Triumphe an der Berliner Tribüne mit „Claire Waldoff“. Seit 1999 moderiert sie als Märchenrätselhexe Ratesumbria das Advents- und Weihnachtsprogramm „Märchenhexe“ im ORB/RBB. Ob als Sängerin auf zahlreichen Tonträgern, als Kabarettistin, als Schauspielerin in den unterschiedlichsten Rollen, z. B. 2009 als Frosch in „Die Fledermaus“ (Gera und Altenburg) oder in dem seit 2009 deutschlandweit gespielten deutsch-OST/deutsch-WEST-Kabarett-Programm zum Mauerfall „Die Rückkehr der Gummiadler“ mit Frank Golischewski (seit 2003 oft ihr Bühnenpartner) – Angelika Mann, die ihr Publikum mit der ihr eigenen wunderbaren Mischung aus Humor und Können begeistert, spielte die Rolle der Hausfrau bereits in „HEISSE ZEITEN – Wechseljahre“.

Die Vornehme
Heike Jonca
Heike Jonca © DERDEHMEL
Die in Halle/Saale geborene Schauspielerin studierte an der Theaterhochschule Leipzig. Anschließend war sie von 1979 bis 1993 in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt) und Dresden engagiert. Von dort aus ging sie nach Berlin, wo sie an der kleinen Bühne „Das Ei“ engagiert war. Berliner Theaterfans kennen sie auch aus Aufführungen am Renaissance Theater („Das wirkliche Leben des Jakob Geherda“, Regie: Piet Drescher), am theater 89, am Theater unterm Dach oder am Theater im Palais. Heike Jonca war häufi g in Gastrollen in Fernsehserien wie „Wolffs Revier“, „Alarm für Cobra 11“, „Tatort“, „Alphateam“ oder „Polizeiruf 110“ zu sehen und drehte mit TV-Regisseuren wie Sherry Hormann („Spreewaldkrimi – heute gestern morgen“), Jeannette Eggert, Uli Gaulke, Hannes Schuler („Die Jahrhundertfl ut“), Jan Ruzicka („Schmidt & Schwarz“), Peter Keglevic („Die dunkle Seite“) oder Hans-Christoph Blumenberg („Kanzleramt“). Vier Jahre lang – von 2008 bis 2012 – spielte sie die Mutter der Titelfigur in der Sat.1-Serie „Anna und die Liebe“. Daneben hat sie auch einige Kinofilme gedreht, u. a. 2007 unter der Regie von Uli Edel „Der Baader Meinhof Komplex“ oder 2008 „So glücklich war ich noch nie“ (Regie: Alexander Adolph). 2012/2013 übernahm sie eine Lehrtätigkeit an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“.

Die Karrierefrau
Franziska Becker
Franziska Becker © DERDEHMELDie Berlinerin wurde nach dem Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und ihrem Debüt am dortigen Schauspielhaus von Intendant Holk Freytag an die Wuppertaler Bühnen engagiert. Engagements führten sie u. a. nach Berlin (Theater des Westens, Berliner Schlosspark Theater, Neuköllner Oper), München (Deutsches Theater), Graz (Oper), Osnabrück (Theater), Aachen (Grenzlandtheater), Stuttgart (Altes Schauspielhaus) sowie Hamburg (Neue Flora, TUI Operettenhaus). Dass sie eine hervorragende Gestalterin klassischer Rollen ist, konnte Franziska Becker, die 1999 zusätzlich am renommierten New Yorker Lee Strasberg Theatre Institute studierte, in verschiedenen Werken von Schiller, Molière, Shakespeare und Lessing beweisen. In Musicalhauptrollen war sie u. a. als Tanja („Mamma Mia!“), als Schwester Robert Anna („Non(n)sens“), als Anita in „West Side Story“, als Garbo in „Falco meets Amadeus“, als Edith v. Turoff in „Die drei von der Tankstelle“ und als Fräulein Rottenmeier in der Welturaufführung des Musicals „Heidi – das Musical, Teil 2“ auf der Freilichtseebühne im schweizerischen Walenstadt und in der Hauptrolle der Lisa Wartberg im Erfolgsmusical „Ich war noch niemals in New York“ zu erleben. Eine ganz andere Farbe zeigte sie in Frank Wittenbrinks Liederabend „Sekretärinnen“ und Erik Gedeons Songdrama „Ewig Jung“. Nachdem sie früher schon die Lucy in Brecht / Weills „Die Dreigroschenoper“ gespielt hat, war sie im Salzburger Landestheater nach „Kiss me, Kate“ und „The Sound of Music“ u. a. zuletzt in der begehrten Rolle der Spelunken-Jenny zu sehen. An der Volksoper Wien gab Franziska Becker ihr Hausdebüt 2012/13 in der Titelrolle von Cole Porters „Kiss me, Kate“. Das Musical ist dort auch in der nächsten Spielzeit im Repertoire ist.

Die Karrierefrau
Charlotte Heinke © DERDEHMELCharlotte Heinke
Die beliebte Musicaldarstellerin spielte die Hauptrolle der Lisa Wartberg in den Premierenbesetzungen des Udo-Jürgens-Musicals „Ich war noch niemals in New York“ in Hamburg, Stuttgart und Oberhausen. Die in Hannover geborene Sängerin erhielt bereits während ihrer Schulzeit Gesangs-, Geigen- und Klavierunterricht. Sie studierte an der Hamburger Stage School of Music, Dance and Drama sowie an der Stella Academy. In der Kultrolle der Maria Magdalena debütierte sie in Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“. Es folgten Engagements bei „Die Schöne und das Biest“ in Stuttgart und bei „Cats“ in Hamburg. Charlotte Heinke spielte in den Uraufführungen von „Sing, Sing, Sing, die Andrews Sisters“ die Patty Andrews am Altonaer Theater und in „Heiße Ecke“ im Schmidts Tivoli. Darüber hinaus stand sie in der deutschen Erstaufführung des Musicals „Die letzten 5 Jahre“ von Jason Robert Brown auf der Bühne des Rex Theaters Wuppertal, war Solistin bei der Deutschen Erstaufführung von „December Songs“ von Maury Yeston, spielte die Rolle der Alberta Bitler in „Swinging St. Pauli“ und war auch in Jason Browns „Songs For A New World“ Teil des vierköpfigen Ensembles der Deutschen Erstaufführung. Außerdem spielte sie die Sally Bowles in „Cabaret“ an der Oper Halle. Neben ihren vielen Bühnenengagements ist die Künstlerin oft bei Film- und Fernsehproduktionen tätig und auf mehreren Tonträgern zu hören. Das Tourneetheater-Publikum kennt sie schon durch die Landgraf Tournee-Produktion von Dylan Thomas’ „Unter dem Milchwald“ (Regie: Michael Bogdanov).

Die Junge
Nini Stadlmann © DERDEHMELNini Stadlmann
Die gebürtige Wienerin, arbeitet seit 1999 als freischaffende Sängerin und Choreografin in Berlin. Dort spielte sie beispielsweise in „Chicago“, „Falco meets Amadeus“ (Theater des Westens), „Cats“ (Potsdamer Platz), „Drei von der Tankstelle“, „Wie einst im Mai“ und „Pinkelstadt“ (Schlosspark Theater), „Held Müller“, „Piraten“, „Aufstand der Glückskekse“ und „Stadt der Hunde“ (Neuköllner Oper) sowie die „Bianca“ in Barrie Kosky´s Inszenierung von „Kiss me Kate“ an der Komischen Oper. 2011 moderiert sie im Wintergarten-Varieté die Show „Peppermint Club“. Am Theater Basel war sie als Ivy Smith in Leonard Bernsteins „On the Town“ zu sehen, am Nationaltheater Mannheim und Landestheater Linz spielte sie die Hauptrolle in „Crazy for you“. 2009 gründet sie die Produktionsfirma Stammzellformation und spielt unter dem Motto: „Musical muss neu geschrieben werden“ Titelrollen in den Uraufführungen „Dr. Ich“,  Mamma Macchiato“, „Drei“, „Der Tod und die Mädchen“ und „Die Drei von der Stammzelle“. 2013 war sie als Ellie bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen sowie am Staatstheater Hannover in „Street Scene“ als Mae Jones unter der Regie von Bernd Mottl. Zuletzt verkörperte sie die Louise in der Berliner Adaption des Musicals „Gypsy“.


 

Keyboard, Musikalische Leitung: Dominik Walenciak
E-Gitarre Siamak Sattari
E-Bass Lexa Thomas
Schlagzeug Alexander Hötzinger

Top